"Und dann ist nichts mehr, wie es war…" - Sterben, Tod, Trauer (3-teilig) 2026-512

Termin

Donnerstag, 05. November 2026 von 15:30 bis 19:30 Uhr, Adelby 1 Geschäftsstelle

Donnerstag, 12. November 2026 von 15:30 bis 19:30 Uhr, Adelby 1 Geschäftsstelle

Donnerstag, 19. November 2026 von 15:30 bis 19:30 Uhr, Katharinen Hospiz am Park, Flensburg

Inhalt und Methode

Fortbildung „Und dann ist nichts mehr, wie es war ….“

Ein Teil des Lebens

Verlust und Abschied, aber auch der Tod und die Trauer sind Bestandteile unseres Lebens und spielen in jedem Alter eine wichtige Rolle. Dabei haben Kinder und Jugendliche ihre ganz eigenen Vorstellungen zum Thema Tod und zu dem, was danach geschieht. Neben ihrem Zuhause sind Schule und Kindertagesstätte die Orte, an denen sie sich im Wesentlichen aufhalten. Das heißt, dass Kinder und Jugendlichen ihre Gefühle, Fragen und Sorgen mit in die Einrichtung bringen. Solche Krisenzeiten stellen Eltern und andere erwachsene BegleiterInnen vor große Herausforderungen.

Ein offener Umgang mit diesem Thema ist notwendig, aber auch immer wieder sehr schwierig:

Wie spreche ich mit Kindern über das Sterben und den Tod? Wie gehe ich mit betroffenen Eltern und Kollegen um? Was kann, was muss ich tun? Und wieviel Raum dürfen eigene Gefühle in meinem Arbeitskontext einnehmen?

Trauer lässt sich nicht umgehen und der Tod bleibt unberechenbar, aber den Umgang mit dem unbequemen und doch immer wieder präsenten Thema kann man gestalten. Der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst unterstützt Institutionen und Fachkräfte, die mit Lebensfragen von Kindern und Jugendlichen befasst sind.

Was Sie erwartet

In der Fortbildung „Und dann ist nichts mehr, wie es war“ wird sowohl dem Blick auf das Eigene als auch dem Austausch in der Gruppe Raum gegeben. Trauerprozesse bei Kindern und Jugendlichen, die altersgemäße Entwicklung von Todesvorstellungen, Trauerreaktionen und -verläufen werden mit Anregungen aus dem Berufsalltag der TeilnehmerInnen erläutert.

Damit umgehen, statt wegzusehen … verschiedene Methoden werden erprobt: Rituale für unterschiedliche Anlässe, Fachliteratur, Bilderbücher und andere kreative Medien werden vorgestellt.

Ein „Notfallkoffer“ wird gepackt ... und immer wieder geht es auch um die Bewusstmachung und Sensibilisierung von eigenen Erfahrungen und Haltungen.

Zielgruppe

Die Fortbildung richtet sich an pädagogische Fachkräfte und andere BegleiterInnen von Kindern und Jugendlichen, die im beruflichen Kontext mit den Themen Verlust, Tod und Trauer umgehen.

Kosten

Für alle Mitarbeitenden von Adelby 1 ist die Veranstaltung kostenfrei.

Für externe Teilnehmer*innen wird eine Gebühr von 169€ erhoben.