Sprachförderung in Kitas

Flensburger Träger legen landesweit einmaliges Praxis-Konzept vor

Gefördert vom Bundesprogramm „Frühe Chancen: Schwerpunkt-Kitas Sprache & Integration“ haben drei Flensburger Kita-Träger ein bisher landesweit einmaliges Konzept zur Sprachförderung in Kitas erarbeitet. Jetzt übergab der Arbeitskreis Sprache und Integration (FlakSi) das 53 Seiten starke Papier offiziell an die Vertreter der beteiligten Träger: Christine Hansen vom Ev.-Luth. Kindertagesstättenwerk des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, Maren Jensen, Leiterin der städtischen Kindertagesbetreuung und Brigitte Handler, Geschäftsführerin von Adelby 1.

Arbeitskreis
Christine Hansen, Brigitte Handler, Reyhan Kuyumcu, Simone Lange, Maren Jensen und Ellen Kittel-Wegner

Großes Lob erhielten die neun Autorinnen des Arbeitskreises von der Kieler Sprachwissenschaftlerin Dr. Reyhan Kuyumcu, die erklärte, dass es bisher landesweit keine solche Kommunikationsgrundlage aus der Praxis „mit diesem Umfang und in diesem Kontext“ gebe. Sie sei froh, dass das „Förderprogramm Frühe Chancen nun um ein Jahr verlängert“ worden sei und das Konzept in Flensburg weiter in den Kita-Alltag eingeführt werden könne. Die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lange zeigte sich begeistert. Sie will sich in Kiel dafür einsetzen, die Konzeption landesweit zur Kommunikationsgrundlage in Kitas zu machen, um die frühe Sprachförderung voranzutreiben: „Sprachstörungen sind auf dem Vormarsch“, sagte Lange. Das Flensburger Konzept sei eine Grundlage, diesem Problem professionell begegnen zu können.

Ulrich Mahler, Leiter des Fachbereichs Bildung, unterstrich die Praxisrelevanz der Konzeption, mahnte zugleich mit Blick auf die Landesregierung aber an, dass bei aller Begeisterung das Thema Personalausstattung nicht vergessen werden dürfe. Es sei notwendig, künftig mehr Geld in gut ausgebildetes Personal zu investieren. „Botschaft angekommen“, signalisierte darauf Simone Lange.

Die „Sprachpädagogische Konzeption für Kindertagesstätten“ enthält Ausführungen zur sprachpädagogischen Grundhaltung, gibt neben theoretischen Beiträgen und viel Hintergrundwissen praktische Anleitungen für Betreuungspersonal wie für Eltern. Dabei macht sie auch Vorschläge zur Vernetzung verschiedener Bildungsangebote.

Weitere Informationen sowie die Konzeption erhalten Sie bei
Anke Fiebig, Tel. 0461 49305-134 oder per E-Mail: afiebig@adelby1.de.

Wir sind für alle da.

Adelby 1 ist Träger von Kindertagesstätten, Familienzentren, Frühförderung, Offenem Ganztag, einer stationären Jugendhilfe-Einrichtung und Integrationshilfen in Schulen.

Wir unterstützen Eltern und Kinder, wenn sie es brauchen. Wir fördern individuell und wollen daran mitwirken, dass alle Menschen am täglichen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

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