Hilfe für traumatisierte Kinder

Es ist ein wichtiges Thema für uns alle: „In diesem Jahr werden voraussichtlich mehr als viermal so viele Flüchtlinge nach Flensburg kommen, als noch im Vorjahr“, schreibt das Tageblatt. Voraussichtlich 620 Menschen werden es sein – unter ihnen auch viele Kinder, die traumatisiert sind und kaum unsere Sprache sprechen.

Als großer Flensburger Kita-Träger sehen wir von Adelby 1 uns in der Pflicht, ihnen zu zeigen, dass sie in unserer Stadt willkommen sind. Wir wollen ihnen in unseren Einrichtungen die Sicherheit geben, in der sie zur Ruhe kommen und ihre Erlebnisse verarbeiten können. Und: Auch Flüchtlingskinder sind schulpflichtig. Wie sollen sie sich ohne Hilfe in einer völlig fremden Umgebung zurecht finden? Hier sind die Mitarbeiter unserer mobilen Hilfen gefragt und sie engagieren sich mit viel Herzblut.

Flensburger Bündnis für alle Flüchtlingskinder, die zu uns kommen

Aber: Traumatisierte Kinder brauchen Menschen, denen sie vertrauen können, die ihre Sprache sprechen, und diese Menschen müssen besonders qualifiziert sein. Mit viel freiwilligem Engagement versuchen die Kolleginnen und Kollegen aller Flensburger Träger aktuell diese Voraussetzungen zu schaffen. Besondere finanzielle Förderung oder andere Hilfestellungen bekommen sie dabei vonseiten der öffentlichen Hand nicht. So ist das „Willkommen“ für Flüchtlinge zurzeit Sache individuellen Engagements.

Mit der Aktion „Für ein buntes Flensburg“ beweist ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Stadtverwaltung, Parteien und Religionsgemeinschaften in Flensburg jüngst Toleranz und gesellschaftliches Engagement. Gehen wir noch einen Schritt weiter. Schließen wir ein Bündnis für die Zukunft der Kinder die zu uns kommen, zum Beispiel über Bildungs- und Betreuungs-Patenschaften.

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