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Im Februar haben die Krippenkinder der Kita Bullerbü mit Unterstützung von Sonja und Nicole vom Krippenteam viele leckere Pflanzen gesät, unter anderem Minitomaten, Gurke, Physalis, Zucchini, Paprika, Radieschen, Zuckererbsen, Aubergine, Erdbeeren. Außerdem begannen die Säulenkirsche, die Himbeeren und die Mininektarinen, die wir letztes Jahr auf unser Kippengelände gepflanzt haben, Blätter zu bekommen, so das die Hoffnung auf eine reiche Ernte auch hier groß war.

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Im Frühjahr, nachdem die Setzlinge groß genug geworden waren, haben die Krippenkinder sie nach draußen in Pflanzkübel und in unser Hochbeet gepflanzt. Durch den sehr frischen und nassen Frühlingsstart waren die Nacktschnecken in unserem Garten in der Überzahl, so dass die Zucchini- sowie Paprikapflanzen ihnen zum Opfer fielen. Zum Glück waren unsere Radieschen kurze Zeit später reif, die dann sofort vor Ort verzehrt worden sind.

Zum Spätfrühling waren unsere Zuckererbsen erntereif, die den Krippenkindern seeehr gut gemundet haben. Im Sommer ernten wir erst die reichlichen Erdbeeren und anschließend Himbeeren. Inzwischen reifen unsere Minitomaten und Gurken kräftig heran, die Kinder können kaum noch die Erntephase erwarten. Zum Spätsommer sind dann die Mininektarinen dran, die wir uns ordentlich schmecken lassen können.

Und wenn unser Hochbeet wieder leer ist, freuen sich die Krippenkinder schon auf den nächsten Frühling!

„Und die Kristin, die ist da!“ Fröhlich und unbefangen hat Sozialministerin Kristin Alheit (SPD) auf ihrer Sommertour Station in der Kita Adelby gemacht. Dabei kam sie nicht mit leeren Händen: Ein Schwungtuch hatte die „Kita-Ministerin“, wie sich Alheit selbst den Kindern vorstellte, aus Kiel mitgebracht – und mit dem hatten Kinder und Politikerin in der Bewegungshalle gleichermaßen viel Spaß.

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Im Mittelpunkt des Besuches stand dabei die Modellgruppen Inklusion. Wie es den Kindern hier gehe, wollte Alheit wissen und war nach zwei Stunden mit Singkreis und Schwungtuch zufrieden. Alle hatten sich gut verstanden. Und: „Was Ihr hier macht, ist sehr wichtig für uns“, stellte sie fest und versprach, auf jeden Fall wieder zu kommen.

Aktuell evaluiert die Landesregierung die Arbeit verschiedener Modellgruppen Inklusion, um ihre künftige Kita-Politik nach den Ergebnissen auszurichten. In Flensburg werden 95 der rund 280 Kinder mit heilpädagogischem Förderbedarf in den Einrichtungen der Kinder- und Jungenddienste Adelby 1 betreut.

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Mit Spaß bei der Sache: v.l. SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lange, Adelby 1-Geschäftsführer Heiko Frost, Ministerin Kristin Alheit und Adelby-Einrichtungsleiterin Sabine Mau.

Kindertheater

Großen Spaß hatten heute die Kinder in unserer Kita Timmersiek: Das Puppentheater Krimmelmokel war mit dem Programm „Flieg Egbert, flieg“ zu Gast. Alle Kinder, Mitarbeiter und sogar Geschäftsführer Heiko Frost folgten der Vorstellung mit Begeisterung. Dank an den Förderverein von Adelby 1 – er hat mit seinem Zuschuss die Einladung des Puppentheaters möglich gemacht!

Geplant sind 45 neue Hort- und Ü3-Plätze

Lernen von und mit „Mutter Natur“ – dieses Prinzip bauen wir in unserer Kindergarten- und in der Hortbetreuung für Flensburg aus. Mit Beginn des neuen Schul- und Kindergartenjahres plant zunächst die kiwi auf dem Hochfeld 15 neue Plätze und im Bereich Fruerlund sollen bei der Kita Bullerbü bis zu 30 Plätze entstehen.

Die Vorteile der Naturpädagogik liegen für unseren Geschäftsführer Heiko Frost auf der Hand: „„Kinder, die sich in der Natur bewegen und dort Lernangebote bekommen, haben im Durchschnitt eine höhere Auffassungsgabe und sind auch körperlich gesunder als Kinder im vergleichbaren Alter, die sich viel drinnen aufhalten. Deshalb haben wir bisher schon viele Ausflüge mit unseren verschiedenen Gruppen gemacht und bewirtschaften mit den Kindern sogar eigene Kleingärten.““

Naturgruppe
Die Naturgruppe der Kita Marienallee auf Entdeckungstour

Das will Heiko Frost auch für die kommenden Naturgruppen so einrichten. Der Nachwuchs soll das Pflanzen und Ernten lernen und auf diese Weise ein Gefühl für den Wert von natürlichen Ressourcen und für die tägliche Nahrung bekommen: „Wir wollen die alte Tradition der Kleingartenkolonien mit den Kindern wiederbeleben, für einen freudvollen und nachhaltigen Umgang mit unserer natürlichen Umwelt.““

Für Adelby 1 selbstverständlich werden in den Naturgruppen Kinder mit und ohne besonderen Förderbedarf inklusiv miteinander spielen und lernen sowie für sich selbst im Sinne pädagogischer Partizipation entscheiden dürfen. „Diese Kinderrechte sind Menschenrechte. Sie zu wahren und eigene soziale Werte zu entwickeln, möchten wir den uns anvertrauten Kindern schon früh anbieten, damit sie mutig, selbstbewusst und mit einer offenen Lebenshaltung in die Zukunft gehen können.“