Special Olympics 

Unter dem Motto Gemeinsam Stark fanden vom 06. – 10. Juni 2016 die Special Olympics Hannover 2016 statt, die Nationalen Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung.

4800 Athletinnen und Athleten gingen in 18 Sportarten an den Start, unter anderem Fußball, Handball, Schwimmen, Leichtathletik und Beachvolleyball.

Und wir, die Fireballs vom TSV Munkbrarup, mit 11 Sportlern und 3 Coaches mittendrin!
Teil des Teams ist auch Patrick Petersen, Mitarbeiter von Adelby 1 in der kiwi.

Fireballs

Die Mannschaft der Fireballs mit Patrick Petersen (Mittlere Reihe, ganz rechts)

Nach gefühlt einer Woche ohne Schlaf vor Aufregung starteten wir am Vorabend vom Bahnhof Flensburg, um am Abend müde von der Fahrt aber überglücklich unser Hotel in Hannover zu beziehen.

Am folgenden Tag wurde erst einmal die Olympic Town besucht. Hier fand über die gesamte Zeit ein buntes Kulturprogramm in den Bereichen Theater, Gesamt, Tanz, Akrobatik und Clowns statt. Außerdem gab es viele Stände von Vereinen, Einrichtungen und Verbänden, die hier eine Plattform fanden, um ihre inklusiven Sportangebote vorzustellen. 

Abends ginge es dann zur TUI-Arena. Hier wurde die Eröffnung der Special Olympics gefeiert. Ca. 10.000 Menschen aus allen Bundesländern nahmen an dieser eindrucksvollen, bunten Feier  teil. Der Höhepunkt war natürlich das Entfachen des olympischen Feuers durch den Ex-Fußballnationalspieler und Weltmeister Per Mertesacker

Am 07. Juni begannen dann die Spiele für die Fireballs. Mit 3 gewonnenen und 2 verlorenen Spielen konnten wir den A-Pokal erreichen.

An den kommenden Tagen gab es neben dem Handballspielen immer wieder Zeit auch andere Sportstätten, die Innenstadt oder auch einmal den tollen Zoo in Hannover zu besuchen.

Die Fireballs konnten abschließend den 5. Platz erreichen. Wir Coaches sind sehr stolz auf unsere Teilnehmer!

Am 10. Juni fand eine schöne Abschlussfeier mit anschließender Athletendisco statt. 

Abschließend war es für uns alle eine spannende, ereignisreiche Woche. Wir danken der Stadt Hannover, den Sponsoren und allen Helfern für die tolle Organisation und Unterstützung. Hoffentlich sind wir beim nächsten Mal wieder dabei!

Frauke Kath-Schuster und Katrin Bartel
Schulische Hilfen von Adelby 1

 

Ausstellungs-Eröffnung in der Adelby 1-Geschäftsstelle mit guten Gesprächen und reichlich Gästen

Sie tragen so hübsche Titel wie Ich liebe SchweineSchweine im Himmel oder Sauberes Schwein – doch wer letzte Woche bei der Ausstellungs-Eröffnung in der Geschäftsstelle von Adelby 1 dabei gewesen ist, der hat beim genaueren Hinsehen schnell festgestellt: „Nein, so nett und fröhlich, wie sie auf den ersten Blick aussehen, sind die Bilder gar nicht.“

Da steht zum Beispiel das rosa Arzt-Schweinchen mit Notfallkoffer in der Nähe des Hackebeils an der Schlachtbank und da sitzt ein Ringelschwanz-Träger im heißen Kochtopf. Schweine haben es eben nicht leicht – das findet auch die dänische Künstlerin Katharine Philipsen und hat innerhalb von etwa drei Jahren Schaffenszeit ihre Gedanken dazu mit Acryl auf Leinwand gebracht.

Katharine Philipsen

„Schweinerei“ ist unsere erste Kunstausstellung in der Geschäftsstelle von Adelby 1, und wenn es nach Geschäftsführer Heiko Frost geht, ist das in Sachen Kunst auch erst der Anfang: „Wir können uns gut vorstellen, dass wir hier öfter Künstler aus der Region zeigen werden.“

Schweinerei

Mit ihrem Leitmotiv, dem Schweineleben, trifft die Künstlerin einen empfindlichen Nerv, denn aktuell schwer diskutiert wird die Frage, ob denn Schweinefleisch auf dem Speiseplan von Kita und Schule überhaupt noch etwas zu suchen hat? Nicht zuletzt wächst der Anteil an Kindern aus muslimischen Familien deutlich.

Katharine Philipsen und ihr Mann hatten früher selbst eine Schweinezucht auf dem Land und kennen dieses Thema nur zu gut. „Doch Schweinefleisch sollte man nicht per se verteufeln, sondern eben auf Qualität und Herstellung achten“, sind sich die Künstlerin und Heiko Frost einig. Alles Schweinerei? Oder vielleicht doch ein Thema mit verschiedenen Facetten? Darüber lässt sich diskutieren.

Trotz heißer Sommertemperaturen war die Ausstellungs-Eröffnung gut besucht und bei Fingerfood, Kaltgetränken und musikalischer Begleitung durch die Kreismusikschule Schleswig-Flensburg entstanden gute Gespräche. An die 20 großformatige Werke sind in der Geschäftsstelle noch bis 31. August zu den gewohnten Öffnungszeiten für alle Interessierte zu sehen und auch käuflich zu erwerben.

Einen besonderen Besuch bekam die Naturgruppe der Kita Marienallee: die Polizei-Puppenbühne Flensburg. Die Polizistinnen Annette und Kissi haben zusammen mit den Puppen Biene Sumsie, Frosch Paul und Ratte Hans Dieter den Kindern auf unterhaltsame Art die Verkehrsregeln bei der Straßenüberquerung nahe gebracht. Die Kinder wurden in das Puppenspiel mit einbezogen und haben mit viel Spaß ganz gebannt das Theaterstück verfolgt.

 

Polizei-Puppenbühne

Wenn wir jetzt mit den Kindern im Straßenverkehr unterwegs sind, erinnern sie sich daran, was die Ratte Hans Dieter alles verkehrt gemacht hat und weisen daraufhin, wie es richtig gemacht wird:

„Links, rechts, links“ oder „Bei rot bleibt man stehen, bei grün darf man gehen!“

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